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Coolermaster X-Dream HAC-V81
Da mir der alte Kühler auf meinem T-Bird zu laut und dafür zu schwach war (auch ein
Coolermaster), musste ein neuer her. Nichtsanhnend griff ich zum neuen Highend-Modell
von CM - der kann ja nur besser sein! Teilweise war er das auch, wie es sich herausstellte.
Außerdem versprach er gute Kühlleistung zum günstigen Preis (19 Euro damals).
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Lieferumfang
Beim Öffnen der schicken Retail-Verpackung fielen mir folgende Dinge entgegen:
Der Kühlkörper mit vormontiertem Lüfter und Lüftergitter
daran befestigt ein Poti mit Drehknopf
sowie ein Slotblech um das Poti darin einzubauen und es von außen bedienen zu können
und eine Tüte Wärmeleitpaste. |
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Verarbeitung
Wie erwartet ist die Verarbeitung sehr gut, alles passt, keine überstehenden Grate oder
ähnliches trüben das Bild. Einzig die Bodenplatte ist nicht schön blankpoliert wie man
es von anderen Kühlern kennt. Über die Wärmeleitpaste kann ich nichts sagen, da ich gleich
Arctic Silver III verwendet habe. Auf dem Bild ist schon ein Abdruck von meinem Prozessorkern
drauf... |
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Einbau
Der Einbau erweist sich als sehr einfach, da der Kühler über eine durchdachte Halterung
verfügt: Sie umfasst alle Sockelnasen und wird mit Hilfe eines "Griffes" verriegelt. Leider
kann es vorkommen, dass der Griff vom Board übersteht, wie es bei mir der Fall war - ich bekam
den Mainboardträger dann nicht mehr eingebaut. Der Griff lässt sich aber leicht modifizieren (mit
ner Zange!), um dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Den Einbauvorgang
illustriert eine kleine Anleitung auf der Rückseite der Verpackung. Hierbei gibt es in der Regel
also keine Probleme, wenn man denn genügend Platz auf dem Board hat - auf meinem älteren
BX-Board (Abit BX6 für Celeron PPGA) ist da zum Beispiel leider nichts zu wollen, da
eine ganze Reihe Kondensatoren im Weg ist. Aber auf neuen Boards dürfte das wahrscheinlich
nicht passieren. Der Lüfter wird an einen Netzteilanschluss angesteckt, da er aufgrund seiner
hohen Leistung dem Mainboard wohl nicht so gut schmecken würde. Trotzdem muss man aber
nicht auf Drehzahlüberwachung verzichten, ein Signalkabel zum auf das Board stecken
ist trotzdem vorhanden. Zusammen mit dem Poti-Kabel bringt der Kühler dann auch schon einen
recht auffälligen Kabelbaum mit sich - wer es gerne aufgeräumt hat, kann sich dann gleich
ans Verlegen machen.
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Betrieb
Schaltet man das System dann das erste mal an, kann es schon sein, dass man denkt, der Lüfter
sei kaputt - so einen enormen Krach habe ich selten gehört! Das klägliche Heulen bei
voll aufgedrehtem Poti konnte man bei uns durchs ganze Treppenhaus hören. Glücklicherweise
lässt er sich aber ja auch drosseln, was den Geräuschpegel dann in erträglichere Regionen
absenkt. Wirklich leise ist es dann zwar immer noch nicht, aber man kann sich immerhin wieder
dabei unterhalten ;) Erstaunlicherweise ist erst nach ca. 2/3 des Drehweges in Richtung leise
eine merkliche Verringerung der Lautstärke festzustellen. Wenn einem der Lärm nichts
ausmacht, wird man dafür aber auch mit sehr guten Kühlleistungen belohnt. Dazu unten mehr.
Um den Kühlkörper weiter auszutesten,
habe ich ihn dann mit einem Silent-Lüfter versehen, der sich sehr einfach austauschen ließ,
da die Lüfter nur auf einen Rahmen geclipst werden. Trotz des sehr viel schwächeren Lüfters
erzielte der Kühler immer noch sehr annehmbare Ergebnisse.
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Temps
Alle Temperaturen sind bei geschlossenem Case über die Sockel-Diode gemessen worden.
Testsystem war mein Hauptcomputer mit zwei Caselüftern
(einer vorn, einer hinten).
Idle, 2500 rpm: 39°C
Idle, 4800 rpm: 34°C
Damit kommt er fast an meine Wasserkühlung heran, wobei er vom Geräusch her aber auch
gut mit einer mittleren Flugzeugturbine mithalten kann ;)
Hier noch mal der Messwert mit dem Silent-Lüfter:
Idle: 41°C
Leider konnte ich keine Werte unter Volllast ermitteln, aber ich denke die dürften so
ca. 4-5° drüber liegen.
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Fazit
Der X-Dream ist ein guter CPU-Kühler, der leider mit dem Standard-Lüfter recht laut ist und
somit für den immer stärker werdenden Silent-Boom nicht interessant ist. Zum Glück kann der
Kühlkörper auch allein überzeugen.
+ gute Kühlleistung -- sehr laut
+ günstig - nicht ganz blanke Bodenplatte
+ regelbar
+ gute Verarbeitung
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you count #
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